Qi Gong als Regulationstherapie

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Qi Gong als Regulationstherapie

Qi Gong bedeutet Arbeit mit der körpereigenen Energie/Kraft. Allen Übungen gemeinsam ist, dass sie Atmung, Haltung und Konzentration schulen und verbessern. Die sanften Bewegungen beruhigen die Atmung und entspannen die Muskulatur. Der Übende wird konzentrierter und gelassener. Die einfachen Bewegungen regulieren das vegetative Nervensystem, und fördern die Lymphangiomotorik. Daher sind die Übungen auch bei Lymphstauungsproblemen sehr zu empfehlen. Das Qi Gong wird als eine der fünf Säulen der traditionellen chinesischen Medizin vorgestellt. Yin und Yang, sowie die fünf Wandlungsphasen die sich daraus ergeben, werden als Grundlage der traditionellen chinesischen Medizin nach dem Heidelberger Modell (von Prof. Greten) erläutert. Das wissenschaftliche Modell der TCM versteht diese als vegetative Regulationstherapie, die ein funtkionelles Zustandsbild innerhalb der Homöostase-Bestrebungen des Körpers beschreibt. Somit kann diese schon bei Befindlichkeitsstörungen (vor Struktur- und Funktionsstörungen) zur Prävention herangezogen werden.

Qi Gong kann beispielsweise begleitend eingesetzt werden bei:

  • AtemproblemenFaszien-QG-3D-low
  • Konzentrationsstörungen
  • Schmerzzuständen
  • Lymphproblematiken
  • Zur Regenerationsförderung
  • Zur systemischen Entspannung
  • Zur Burnoutprophylaxe

In diesem Kurs sollen den Teilnehmern die Grundlagen der praktischen Übung des Qi Gong vermittelt und auch deren Anleitung zum Aufbau einer eigenen Gruppe in der Praxis werden.

Außerdem werden in dem Kurs an einem Beispiel die anatomischen Leitbahnen nach Tom Myers vorgestellt. Mit diesem anatomischen Verständnis kann der Fluss des Qi/Energie/Kraft entlang des Meridians als biomechanisches Phänomen verstanden werden. Dieses Verständnis erleichtert es Ihnen die alte blumig-philosophische Sprache der TCM in Ihr wissenschaftliches Weltbild zu integrieren!

Der Vorteil dieser biomechanischen Interpretation der klassischen Meridiane ist auch, dass sie konkret für jeden physikalisch nachvollziehbar und anatomisch darstellbar sind, und trotzdem das alte Wissen um das ganzheitliche Funktionszusammenspiel des Körpers transportiert.

Kursgebühr

EUR 260,00

Fortbildungspunkte

16 Fortbildungspunkte

Kursdaten

27.09.-28.09.2019

Kursdauer

2 Tage (Freitag-Samstag) mit insgesamt ca. 16 UE á 45 Min.

Unterrichtszeiten

täglich 9.00-17.00 Uhr

Kursleitung

Didier Hartmann: Physiotherapeut, Dozent, Kampfkunstlehrer (Taiji, Qi Gong, Kong Fu), Buchautor, Entwickler der CrossPhysio-Methode

Adressaten

Physiotherapeuten, Heilpraktiker, Masseure, Osteopathen, Ärzte, Trainer, andere Therapeuten auf Anfrage