Sturzprävention “Vital und sicher” (nach dem Ulmer Modell)

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Sturzprävention Ulmer Modell -Vital und Sicher- Kursleiter/in

Sturzprävention nach dem Ulmer Modell und Einweisung in das Manual

Das Ulmer Modell vereint im Praxistraining Kraft und Balancetraining für die Zielgruppe sturzgefährdeter Menschen im Alter ab 65 Jahre.

Der Kurs beinhaltet das evaluierte Kurskonzept “Vital und sicher” nacBuch Vital und sicherh dem „Ulmer Modell“ und befähigt die Teilnehmer in stationären Einrichtungen Sturzprophylaxe mit betagten und hochbetagten Menschen durchzuführen. Darüber hinaus bietet der Kurs auch die Möglichkeit, Sturzprävention mit mobilen Menschen ab einem erhöhten Sturzgefährdungsalter von 65 Jahren an aufwärts durchzuführen.

Training der Kraft und des Gleichgewichts sind bis ins hohe Alter erfolgreich durchführbar. Durch das gezielte Üben bleibt die Selbstständigkeit der Älteren länger erhalten. Alltagsverrichtungen können ohne oder mit weniger Fremdhilfe durchgeführt werden und die Pflegebedürftigkeit eventuell verringert oder auf einem gleich bleibenden Niveau erhalten bleiben. In der Fortbildung werden Kursleiter qualifiziert, mit ihren Kursteilnehmern Verhalten zu trainieren, welches den Menschen ermöglichen soll, im Fall des Strauchelns adäquat zu reagieren und so den drohenden Sturz zu vermeiden.

Mit dem Ulmer Modell konnte die Sturzhäufigkeit nachweislich um 44 Prozent innerhalb eines Jahres reduziert werden – die Anzahl der hüftnahen Frakturen und der Frakturen anderer Lokalisation ist innerhalb eines Projektverlaufs von drei Jahren um mehr als 40 Prozent zurückgegangen. Sturzprävention gewinnt sozial- und gesundheitspolitisch immer mehr an Bedeutung.

Laut Statistik stürzt jeder Dritte über 65 Jahre mindestens einmal pro Jahr, bei den über 80-jährigen sogar jeder Zweite.

Ca. 120.000 sturzbedingte Hüftfrakturen und rund 160.000 Frakturen von Handgelenk, Unterarm oder der Schulter sind die Folge. Dabei lassen sich laut Studien des „Ulmer Modells“ ein Drittel der Stürze durch ein gezieltes körperliches Trainings- und Bewegungsprogramm nachweislich verhindern.

Gerade Physio-und ErgotherapeutenInnen können hier einen wichtigen Part bei der Sturzprävention übernehmen, da 70% der Stürze sich bei Menschen ereignen, die zu Hause leben und 30 % der sturzbedingten Unfälle in Heimen oder Krankenhäusern stattfinden, also potentiellen Einsatzgebieten der TherapeutenInnen.

Durch diesen zukunftsorientierten Kurs soll der Teilnehmer/in befähigt werden, sowohl Patienten, als auch Pflegepersonal in Heimen, in der Sturzprophylaxe zu schulen.

  • Der Kurs ist bei der Zentralen Prüfstelle für Prävention (ZPP) gelistet und anerkannt.
  • Anerkannt als Verlängerung der KddR-Rückenschullizenz
  • Im Rahmen ambulant angebotener Gruppen wird der Kurs von zahlreichen Krankenkassen auch als Präventionskurs nach § 20 SGB V im mobilen Bereich  anerkannt. Die Hintergründe dazu werden im Kurs vermittelt.
Kursinhalte
  • Basiswissen Sturz und Sturzrisiko
  • Epidemiologie der Stürze und deren Bedeutung
  • Praktische Übungen Balance- und Krafttraining
  • Inhalt und Aufbau von Übungsstunden
  • Einweisung in das Manual „Ulmer Modell“
  • Anleiten, korrigieren und motivieren Sturzvermeidung
  • Besonderheiten des Übens mit Senioren

Kursgebühr

EUR 230,00

Fortbildungspunkte

25 Fortbildungspunkte

Kursdaten

06.07.-08.07.2018 oder
24.05.-26.05.2019

Kursdauer

2,5 Tage mit insgesamt 25 UE à 45 Min.

Unterrichtszeiten

Freitag 16.00 bis 20.00 Uhr, Samstag 9.00 bis 17.00 Uhr , Sonntag 9.00 bis 16.00 Uhr

Kursleitung

Jörg Szepanski, Diplom Sportlehrer, Fachbuchautor

Adressaten

Voraussetzung für die Anerkennung gemäß § 20 SGB V: Sportwissenschaftler, Physio-, Ergotherapeut, Sport- u. Gymnastiklehrer, Masseur/ Medizinischer Bademeister, Arzt
Altenpfleger/innen wegen Anerkennung bitte anfragen