Beckenbodentherapie

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Beckenbodentherapie

Der Beckenboden kann nicht isoliert betrachtet werden, sondern zentriert als Basis des Körpers ein muskuläres Gesamtgefüge . Diese Muskulatur wirkt weit über die allgemein bekannte Funktion der Kontinenzsicherung hinaus und steht mit vielen anderen Funktionssystemen  in Wechselwirkung.

In dieser Fortbildung geht es neben der Auffrischung von anatomischen und physiologischem Wissen darum, dem Beckenboden im praktischen Tun näher zu kommen.

Es werden  Übungen und Techniken vermittelt, um in der physiotherapeutischen Einzeltherapie den Beckenboden zu „aktivieren, reaktivieren oder zu detonisieren“  und somit verschiedenste Funktionsstörungen, wie z.B. urethrovesicale u. anorektale Dysfunktion, Postpartale Beschwerden (Rückbildung), Senkungsbeschwerden oder Schmerzen im Becken und LWS zu behandeln.

Auch die Patientenedukation und die laiengerechte Vermittlung dieses speziellen Themas werden bearbeitet.

Im Weiteren werden Kombinationsübungen entwickelt, die den Zusammenhang zu anderen Funktionssystemen herstellen und von den Patienten in ein sinnvolles Eigenübungsprogramm und in den häuslichen Kontext übertragen werden können. Zusätzlich werden Möglichkeiten gezeigt wie die Beckenboden-Aktivitäten in bereits bestehende Konzepte wie Rückenschule, Yoga, Feldenkrais und Atemtherapie integriert werden kann.

Die Inhalte dieser Fortbildung stellen ein Angebot zur Qualitätssicherung im Bereich der Einzeltherapie dar und können natürlich auch für den Unterricht in einer „Beckenboden-Gruppe“ genutzt werden.

Kursgebühr

EUR 210,00

Fortbildungspunkte

16 Fortbildungspunkte

Kursdaten

09.02.-10.02.2019

Kursdauer

2 Tage (Samstag – Sonntag) mit 16 UE

Unterrichtszeiten

Samstag 9.30 Uhr-17.30 Uhr , Sonntag 9.30 Uhr-16.00 Uhr

Kursleitung

Andrea Schettler, PT und Gymnastiklehrerin, PT-Lehrkraft

Adressaten

Krankengymnasten, Physiotherapeuten, Hebammen, Gynäkologen, Urologen