Sportosteopathie

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Sportosteopathie

Die Ausbildung in der Sportosteopathie umfasst praxisrelevante theoretische und praktische Kompetenzen für die Behandlung von Sportlern.

Sportler geraten in Wettkampf und Training oft an die Grenzen ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit. Folgen können akute oder chronische Verletzungen und Leistungsminderung sein.

Nur die optimale Balance der körperlichen, aber auch mentalen Qualitäten schaffen die Grundlage für ein hohes Leistungsniveau und eine geringe Verletzungsanfälligkeit. Dafür sind systemische, funktionelle und strukturelle Dysbalancen zu erkennen und zu auszugleichen.

Die Sportosteopathie kann mit ihren ganzheitlichen Denkansätzen, ihrer Diagnostik und Therapie ein optimales Zusammenspiel der verschiedenen Ressourcen des Sportlers ermöglichen und körpereigene Regenerationskräfte auf Dauer optimieren.

Neben der Therapie akuter Verletzungen wirkt die Sportosteopathie auch präventiv und hilft Verletzungen und Überlastungen gezielt zu vermeiden.

In dieser 3 teiligen Ausbildungsreihe wird Ihnen die ganzheitliche Denkweise vermittelt, Probleme der Sportler aus der sportosteopathischen Perspektive zu beurteilen und sporttypische, orthopädisch-traumatologische Verletzungen gezielt zu behandeln.

Dabei werden viszerale, parietale, craniosacrale Aspekte ebenso berücksichtigt, wie Dysfunktionsketten und deren myo-fasziale Auswirkungen.

Das Referententeam besteht aus renommierten Osteopathen, die die Grundlagen der Sportosteopathie in Deutschland seit Jahren etabliert haben und nationale und internationale Dozententätigkeiten ausüben. Darüber hinaus weisen die Referenten eine langjährige Erfahrung in der Betreuung von (Spitzen-)Sportlern und Wettkampfbetreuung bei Weltmeisterschaften oder Olympiaden auf.

Erweitern Sie in dieser Kursserie Ihre Sichtweise über die herkömmliche Sportphysiotherapie hinaus und entwickeln neue Strategien für komplexe klinische Problematiken.

Osteopathische Kenntnisse sind keine Voraussetzung.

Die Ausbildungssreihe „Sportosteopathie“ besteht aus 3 Modulen und kann nur zusammenhängend gebucht werden: 

Modul 1: Wirbelsäule/ LWS-Becken

Modul 2: Obere Extremität

Modul 3: Untere Extremität

Hinweis

Physiotherapeuten/innen erhalten nach Abschluss des Kurses das Zertifikat

'Sportosteopathie für Physiotherapeuten/innen'

Osteopathen/innen erhalten das Zertifikat 'Sportosteopathie'

Kursinhalte

Modul 1: Wirbelsäule/ LWS_Becken

  • Grundlagen der Sportosteopathie
  • Haltungsbefund
  • Häufigste Überlastungen und Verletzungen im Wirbelsäulen-Bereich und des Beckens
  • Berücksichtigung des Verdauungs- Atmungs- und Urogenitalsystems
  • Fasziale und muskeloskelettale Veränderungen
  • Therapiemöglichkeiten und Behandlungstechniken
  • Osteopathische Integration in andere Körpersysteme-/abschnitte
  • Indikationsspezifisches Training
  • Empfehlungen für den Sportler (Core-Training, Faszientraing, Kräftigung, Flossing)

 Modul 3: untere Extremität

  • Häufigste Überlastungen und Verletzungen der unteren Extremitäten
  • Fasziale Distorisonen der unteren Extremitäten
  • Therapeutische Möglichkeiten / osteopathische Behandlungstechniken
  • Osteopathische Integration in andere Körpersysteme-/abschnitte
  • Indikationsspezifisches Training
  • Empfehlungen für den Sportler (Faszientraining / mobility flow / Kräftigung, Flossing)

Modul 2: obere Extremität

  • Häufigste Überlastungen und Verletzungen der der oberen Extremitäten
  • Osteopathische Zusammenhänge und Behandlung
  • Erlernen verschiedene Techniken
  • Osteopathische Integration in andere Körpersysteme-/abschnitte
  • Indikationsspezifisches Training
  • Empfehlungen für Sportler (Faszientraining, Mobilisation, Releasetechniken)

Kursgebühr

EUR 450,00 je Modul

Fortbildungspunkte

23 Fortbildungspunkte

Kursdaten

Modul 1: 25.10.-27.10.2018
Modul 2: 20.06.-22.06.2019
Modul 3: 07.11.-09.11.2019

Kursdauer

3 Module á 3 Tage (Donnerstag-Samstag) mit insgesamt ca. 70 UE á 45 Min.

Unterrichtszeiten

Donnerstag 14.00-19.00 Uhr, Freitag 9.00-18 Uhr, Samstag 9.00-16.00 Uhr

Kursleitung

Edo Hemar: Sportwissenschaftler (Univ.), Osteopath BAO, Masterstudium der Sportosteopathie, Sportphysiotherapeut DOSB, Fascial Master Trainer, Fascial Master Trainingstherapeut, Maitland Manualtherapeut, Therapeut für naturheilkundliche Sportmedizin, Trainer A-Lizenz, ehem. 3-facher Weltmeister im Budo-Karate, Betreung vieler Spitzensportler, Sportmedizinische Betreuung bei Weltmeisterschaften und Olympiaden (letztmalig Rio de Janeiro 2016 – Deutsches Herren Hockey Team)
Johannes Fetzer: MSc Osteopath, Masterstudium der Sportosteopathie, Physiotherapeut, Sportphysiotherapeut DOSB, langjähriger Dozent an der Osteopathie Schule Deutschland, Fascial Master Trainer, Fascial Master Trainingstherapeut, Medical Partner des HSV Handball, Kooperationspartner des Olympiastützpunktes Hamburg/Schleswig-Holstein, Osteopath der deutschen Hockey-Damennationalmannschaft (Olympiasieger in Athen), osteopathische Betreuung versch. Sportarten, wie Badminton, Beachvolleyball, Eishockey, Fußball, Golf, Handball, Hockey, Laufen, Leichtathletik, Rugby, Schwimmen, Segeln, Volleyball, Betreuung ATP Stuttgart, Teilnahme an Olympiaden.

Adressaten

Osteopathen, Physiotherapeuten und Sportphysiotherapeuten – Osteopathische Kenntnisse sind keine Voraussetzung