Viscerale Osteopathie

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Viscerale Osteopathie

Dieser Kurs kann OHNE osteopathische Vorkenntnisse gebucht werden und ermöglicht  allen Interessierten einen kompakten, ausgewählten Einblick in die therapeutischen Möglichkeiten der Visceralen Osteopathie.

In der physiotherapeutischen Praxis haben wir es oft mit rezidivierenden Schmerzsyndromen des Bewegungsapparates zu tun, die trotz gezielter und geeigneter manueller und faszialer Techniken hartnäckig in ihr Schmerzmuster zurückkehren.

Oft vernachlässigt von der Schulmedizin haben viele therapieresistente Schmerzbilder  ihre eigentliche Ursache im Viszeralen System und können so myofasziale, ligamentäre und össäre Strukturen nachhaltig beeinflussen.

So wollen wir diesen und noch mehr Fragen in diesem Kurs nachgehen:

  • Welche Verbindungen gibt es zwischen dem Darm und den Nieren zu  anhaltenden Hüft- und Knieschmerzen?
  • Wie entstehen aus viszeraler Sicht das „Piriformissyndrom“  oder die in der Praxis täglich auftretenden ISG- Störungen?
  • Was hat die Speiseröhre mit der „sternosymphysalen Belastungshaltung“ und hartnäckig rezidivierenden Rippenwirbelblockierungen zu tun oder das „Thoracic outlet Syndrom“ mit der Elastizität der Lunge?
  • Warum kommt es auch bei jungen Frauen zu Inkontinenz, obwohl der Beckenboden ausreichend gekräftigt wurde?

Wir lernen  die anatomischen Zusammenhänge zwischen den einzelnen Organstrukturen und dem Bewegungsapparat kennen und folgen den „Spuren“ möglicher Dysfunktionsketten. Auch neuronalen und vaskulären Wegen gehen wir nach.

Dieser Kurs ist sehr praxisorientiert.

Nach einer Einführung in die Anatomie und  Physiologie eines Organs wird mit spezifischen Testen  eine praxisbezogene Diagnostik durchgeführt.

Ausgewählte osteopathische Techniken verschiedener viszeraler Konzepte werden organspezifisch vorgestellt und intensiv geübt, dass der Teilnehmer am Ende des Kurses sofort  in der Lage ist, das erlernte Wissen in der Praxis umzusetzen.

Dieser Kurs wird in zwei Teile gegliedert, die nur zusammenhängend gebucht werden können.

 

Empfehlenswerte Literatur  (keine Vorbedingung):

Jean Pierre Barral: „ Lehrbuch der Viszeralen Osteopathie“, Band 1 und 2, Urban und Fischer, München 2005

Eric Hebgen: „Checkliste Viszerale Osteopathie“, Hippokrates Verlag, Stuttgart 2009

Kursinhalte

Teil 1:

  • Geschichtliche Hintergründe der Viszeralen Osteopathie
  • Vorstellung verschiedener viszeraler Konzepte (Sutherland, Glenard, Barral, Weischenck, Finet und Williame)
  • Organspezifische Anatomie/ Physiologie mit Bezug auf mögliche Dysfunktionen und Störungsketten auf ossärer, myofaszialer, neuronaler und vaskulärer Ebene
  • Diagnostik mit osteopathischen Testen
  • Ausgewählte Behandlungstechniken verschiedener Konzepte  für Oesophagus, Magen, Duodenum, Dünndarm, Diaphragma und Kolon mit intensivem Übungsteil

Teil 2: 

  • Wiederholung und Vertiefung der obig erlernten Behandlungstechniken
  • Vorstellung des Konzepts der „Viszeralen Ptose“ (von Franz Glenard)
  • Anatomie/Physiologie, mögliche Dysfunktionen und Störungsketten (ossär/myofaszial/ neuronal und vaskulär) von Leber, Galle, dem Urogenitalen System mit Niere, Blase, Uterus, dem Thorax mit Lunge und Pericard
  • Diagnostik mit osteopathischen Testen
  • Ausgewählte Behandlungstechniken aus unterschiedlichen viszeralen Konzepten mit intensivem Übungsteil

Kursgebühr

€ 330,00 je Kurs = insgesamt € 660,00

Fortbildungspunkte

52 Fortbildungspunkte insgesamt

Kursdaten

Teil 1: 16.02.-18.02.2018
Teil 2: 23.04.-25.04.2018

Kursdauer

2 x 3 Tage (Freitag-Sonntag) mit je 26 Unterrichtseinheiten

Unterrichtszeiten

1. + 2. Tag von 9.00-18.00 Uhr, 3. Tag von 9.00-16.00 Uhr

Kursleitung

Christiane Delia Stubenrauch, Physiotherapeutin, Heilpraktikerin, Osteopathin, Referentin an der Osteopathie Schule Deutschland (OSD)

Adressaten

Krankengymnasten, Physiotherapeuten, Masseure/med. Bademeister, Heilpraktiker mit manueller Behandlungserfahrung, andere Berufsgruppen auf Anfrage