VegetoOsteopathie

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VegetoOsteopathie

Die VegetoOsteopathie ist ein ganz spezielles und von Dr. Michael Foti entwickeltes Behandlungskonzept innerhalb der Osteopathie. Sie ist die Synthese aus klassischer Osteopathie, schulmedizinischem Wissen und einer ganzheitlichen Betrachtungsweise eines jeden Menschen.

Neben muskulären, neurologischen und knöchernen Aspekten werden bei der VegetoOsteopathie auch Stoffwechsel- und Ernährungsfragen untersucht und darüber hinaus besonderer Wert gelegt auf die Hinterfragung geistiger, emotionaler oder energetischer Ursachen der Symptom- oder Krankheitsentstehung. Je nach Ergebnis werden identifizierte körperliche Blockaden manualmedizinisch, osteopathisch und cranio-sacral-therapeutisch behandelt.

Die Ausbildung in der VegetoOsteopathie umfasst 3 Kursmodule à 3 Tage, wobei die Kurse aufeinander aufbauen und mit dem Kurs 1 beginnen. Jeder Kursteil kann aber einzeln gebucht werden.

Kursreihenfolge:

VegetoOsteopathie Kurs 1: Manipulationskurs

VegetoOsteopathie Kurs 2: Visceral- und CranioSacralkurs

VegetoOsteopathie Kurs 3: Synthese- und Integrationskurs

 

 VegetoOsteopathie 1: Manipulationskurs

Bei der ganzheitlichen Betrachtung des Beschwerdebildes eines Patienten spielt das Axialsystem (Wirbelsäule) eine wichtige Rolle. Mechanische Störungen im Bewegungsverhalten eines Wirbelsegmentes (Vertebrom) können ein direkter Symptomverursacher sein, viel häufiger fungieren diese jedoch als Indikator für eine Störung im vegetativen Zusammenspiel der Organsysteme der Primär-Neuro-Endokrinen-Achse oder innerhalb des segmetalen Regulationskomplexes.

Hierbei ist die einfache Bewegungseinschränkung (Restriktion) von einem totalen Bewegungsverlust eines Wirbelsegmentes (sog. Blockade) zu unterscheiden. Letztgenannter ist gleichbedeutend mit einem Funktionsverlust des Vertebroms.

Restriktionen sind i.d.R. vom Körper bis zu einem gewissen Grad gut kompensierbar. Für Blockaden gilt dies nur sehr eingeschränkt. Der Bewegungsverlust eines Gelenkes führt auf Dauer ausnahmslos zu Schäden lokal an der betreffenden Struktur oder entfernt in einer anderen Region. Daher sollten Strukturblockaden schnellstmöglich nach deren Entstehung spezifisch behandelt, d.h. deblockiert werden. Die schonendste Art der gezielten Deblockade eines betroffenen Wirbelsegmentes im o.g. Sinne erfolgt gemäß dem Prinzip High-velocity-low-amplitude (HVLA)-Methode, auch Spezifische-Impuls-Technik (SIT) genannt.

Der Schwerpunkt des Kurses liegt im Erlernen der wichtigsten Manipulationstechniken für die Beseitigung von Blockaden der Wirbelsäule und des Iliosacralgelenks. Darüber hinaus erfahren Sie in diesem Kurs viel über das Zusammenwirken emotionaler Ursachen und Strukturblockaden, über allgemeine und spezifische Untersuchungen der Wirbelsäule und des Iliosacralgelenks und über die wichtigsten Safety-Tests für das sichere Manipulieren.

Ziele des Kurses sind es, den Stellenwert einer Manipulation von Wirbelgelenken im Rahmen eines ganzheitlichen Behandlungskonzeptes individuell für den betreffenden Patienten zu erkennen, bewusste oder unbewusste Ängste des Therapeuten (aber auch des Patienten) vor Hochgeschwindigkeitstechniken abzubauen, das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu bestärken und Sicherheit in den gezeigten Manipulationstechniken zu vermitteln, um das Gelernte am folgenden Werktag bereits anwenden zu können.

Der Kurs dient des Weiteren als Basiskurs und ist eine Zugangsvoraussetzung für die von mir ebenfalls angebotenen und aufeinander aufbauenden Spezialisierungskurse VegetoOsteopathie Teil II und Teil III.

VegetoOsteopathie 2: Visceral- und CranioSacralkurs

Im vorangegangenen Manipulationskurs erarbeitete Techniken werden in diesem Spezialisierungskurs mit dem visceralen und craniosacralen System zusammengeführt. Der Schwerpunkt des Kurses liegt im Erlernen effektiver visceraler Techniken. Während der Durchführung der Behandlungsgriffe ist das Augenmerk darauf gerichtet, dass der Patient seinen Körper wieder intensiver wahrnimmt und lernt, sich zu fühlen. Basis hierfür ist das Erlernen einer natürlichen und freien Atmung.

Aus der Erfahrung, dass parietale und viscerale Befunde i.d.R. durch übergeordnete Problematiken der Primär-Neuro-Endokrinen-Achse bedingt sind und über diese unterhalten werden, richten wir den Fokus in diesem Kurs auch auf das autonome Nervensystem und arbeiten an dessen Zentren. Sie erhalten eine Einführung in die wichtigsten Regulationstechniken der Visceralorgane und den vegetativ am stärksten beeinflussenden Cranio-Sacral- und Korrekturtechniken für Läsionen des Steißbeins (sowohl extern und endorektal).

Ziel des Kurses ist es Menschen in Heilberufen Möglichkeiten an die Hand zu geben, das Therapiespektrum so zu erweitern, dass man sog. „Therapieversagern“ effektiv begegnen und Ihnen auf diese Weise ursächlich helfen kann.

VegetoOsteopathie 3: Synthese- und Integrationskurs

Jeder Behandler sendet bewusst oder unbewusst Informationen an den Patienten aus, die seinem eigenen Wertesystem, seiner momentanen körperlichen Verfassung oder erlernten, anerzogenen oder antrainierten Verhaltensmustern entspringen. Sich dieser energetischen Aspekte bewusst zu werden und diese möglichst zu neutralisieren kann einen entscheidenden Beitrag liefern, dem Patienten effektiv in seinem Heilbestreben begleiten zu können. Ging es im Teil II unter anderem darum, dass der Patient seinen Körper wieder intensiver wahrnimmt, liegt das Augenmerk im Teil III auf der Eigen-Wahrnehmung des Therapeuten.

Der Schwerpunkt des dritten Teiles liegt im Erlernen effektiver Techniken im Cranio-Sacralen System. Zusätzlich erhalten Sie eine Ausbildung in der Durchführung endorektaler Techniken zur Behandlung der Prostata und endovaginaler Techniken zur Behandlung von Blase und Uterushaltebändern.

Darüber hinaus dient der Kurs einer tiefer gehenden Synthese der drei osteopathischen Kerngebiete parietal-, visceral- und craniosacraler Behandlungsmöglichkeiten und deren Integration im o.g. Kontext.

Ziel dieses Kurses ist es, Sicherheit in der Anwendung der in Teil I und II eingeübten Techniken zu vermitteln, Sensibilität in der Wahrnehmung für sich selbst und den Patienten zu intensivieren und den Behandler an seine eigenen (im Idealfall unbwussten) Grenzen heranzuführen, diese Hemmnisse in der Patientenbehandlung aufzudecken und ggf. im Kurs noch zu beseitigen.

Das Aufdecken und Erkennen der eigenen Blockade und deren Beseitigung ist die Voraussetzung, um Blockaden (egal welcher Qualität) am Patienten erkennen und lösen zu können.

Kursinhalte

VegetoOsteopathie 1: Manipulationskurs

  • Einleitung, Einführung in die VegetoOsteopathie
  • Anatomie und Biomechanik Becken
  • Palpation und Untersuchung Becken
  • Safety-Tests und Kontraindikationen für Manipulationen
  • Manipulationstechniken Becken
  • Anatomie und Biomechanik LWS
  • Palpation und Untersuchung LWS
  • Manipulationen der LWS und BWS
  • Anatomie und Safety-Tests d. HWS
  • Palpation und Untersuchung HWS
  • Manipulationstechniken der HWS und Zusammenfassung Teil 1

VegetoOsteopathie 2: Visceral- und CranioSacralkurs

  • Einleitung, Wdh. Manipulationskurs Einführung VegetoOsteopathie
  • Primär-Neuroendokrine Achse
  • Einführung in die viscerale Osteopathie
  • Viscerale Tests, Lernerfolgskontrolle
  • Anatomisch-physiologische Zusammenhänge parietal-visceral Integration Viscerale Osteopathie Praxis Beckenorgane
  • Viscerale Osteopathie Praxis Abdominalorgane
  • Viscerale Osteopathie Praxis Thorax und Halsorgane, Lernerfolgskontrolle
  • Einführung in die CranioSacrale Osteopathie, Integration
  • Duratests Praxis, Coccygisbehandlung Endorektal
  • CBR, Sphenoid lift, Zusammenfassung Teil 2

VegetoOsteopathie 3: Synthese- und Integrationskurs

  • Einleitung, Wdh. VegetoOsteopathie Teil I und II
  • Einführung in die Arbeit mit dem Wesenskern
  • Integration Becken, Fallbeispiele
  • Intensivierung Becken, Lernerfolgskontrolle
  • Körperwahrnehmungsschulung
  • Integration Abdomen, FallbeispieleI
  • Integration Thorax, Fallbeispiele
  • Abdomen und Thorax, Lernerfolgskontrolle
  • Integration CranioSacral, Fallbeispiele
  • Intensivierung CranioSacral
  • Ganzkörperintegration
  • Zusammenfassung, Lernerfolgskontrolle Teil 3

Kursgebühr

EUR 395,00 je Kursteil

Fortbildungspunkte

27 Fortbildungspunkte je Kurs

Kursdaten

VegetoOsteopathie

Teil 1: 26.10.-28.10.2017
Teil 1: 08.03.-10.03.2018
Teil 1: 27.09.-29.09.2018

Teil 2: 03.05.-05.05.2018
Teil 2: 18.10.-20.10.2018

Teil 3: 05.07.-07.07.2018
Teil 3: 29.11.-01.12.2018

Kursdauer

3 Kursmodule von Donnerstag- Samstag á 3 Kurstage mit jeweils 27 UE

Unterrichtszeiten

jeweils Donnerstag + Freitag 9.00 bis 18.00 Uhr, Samstag 9.00 bis 15.30 Uhr

Kursleitung

Dr. med. Michael Foti Physiotherapeut, Manualtherapeut, Arzt, Osteopath, Ganzheitlicher Coach

Adressaten

PT’s, HP’s, Osteopathen, Ärzte, Masseure mit MT-Ausbildung