Sympathikus-Therapie: die Wirbelsäule im Zentrum der Medizin

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Sympathikus-Therapie – Die Wirbelsäule im Zentrum der Medizin

Lokale chronische Erkrankungen – Ursachen verstehen und therapieren

Das vegetative Nervensystem spielt bei der Entstehung von lokalen chronischen Erkrankungen, auch des muskulo-skeletalen Systems, eine Rolle die bisher nicht bekannt war. Es regelt nicht nur die Funktion innerer Organe und Drüsen, sondern spielt ebenfalls eine große Rolle bei der Regeneration des Bewegungssystems. Diese Aufgabe fällt dem Sympathikus zu. Kann er nicht abschalten und ist dauerhaft aktiv, können sich Gewebe des Bewegungsapparates nicht regenerieren. Diese Situation entsteht, wenn durch Wirbelblockaden der Sympathikus im Grenzstrang direkt irritiert wird. Lokale Störungen der Trophik sind die Folge. Diese Irritationen können – je nach Höhe im Grenzstrang – den Ausbruch unterschiedlichster Erkrankungen verursachen, welche dann auf dem Boden der gestörten Trophik entstehen.

Beispiele sind: Schulter-Arm-Syndrom, Parästhesien der Hände, Epicondylitis, Achillodynie, nächtliche Wadenkrämpfe, Restless-Legs-Syndrom, Migräne sowie funktionelle Probleme aus dem internistischen Bereich wie z.B. Reizdarm, Sodbrennen oder Herzrhythmusstörungen in Ruhe.

Mit der Sympathikus-Therapie werden Sie die Ursache vieler lokaler chronischer Erkrankungen neu begreifen. Die Methode ist einfach, weil nicht wie üblich die Erkrankung, sondern allein die Ursache für deren Chronifizierung behandelt wird.

Im Praxisteil werden manuelle Techniken an der Wirbelsäule geübt und mit einer Reflexpunktbehandlung an entsprechenden Tenderpoints kombiniert.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.sympathikus-therapie.de

Das Buch zum Kurs:

Sympathikustherapie: Die Wirbelsäule im Zentrum der Medizin Taschenbuch – 10. August 2013, von Dr. Dieter Heesch (Autor), Dr. Heiner Steinrücken (Autor), Taschenbuch: 112 Seiten, Verlag: Heestein Verlag Heidelberg; Auflage: 1 (10. August 2013), Sprache: Deutsch, ISBN-10: 3981606604, ISBN-13: 978-3981606607

Kursinhalte
  • Kurze Einführung in Anatomie und Funktion des Sympathikus
  • Theorie: Das Modell der vertebro-vegetativen Kopplung
  • Diagnostik und Therapie bestimmter Blockierungen an der Brustwirbelsäule
  • Mobilisationstechniken für die Rippen betroffener Wirbel
  • Auffinden von therapierelevanten Tenderpoints auf dem Rippenbogen
  • Theorie: Besonderheiten beim Zoster und bei Hauterkrankungen
  • Diagnostik und Therapie am Iliosakralgelenk
  • Auffinden therapierelevanter Tenderpoints am ISG
  • Diagnostik und Therapie der Kopfgelenke
  • Theorie: Was ist Mikropressur ?
  • Mikropressur in der Orthopädie und Physiotherapie
  • Mikropressur an den gelernten Tenderpoints an der Wirbelsäule
  • Anwendung des Kugelpflasters (Physiotherapeuten) oder der Dauernadel (Heilpraktiker)
  • Sympathikus-Therapie in Fallbeispielen erproben

 

Kursinhalte: Sympathikus-Therapie Teil 2 (Aufbaukurs)

Das vegetative Nervensystem als Krankheitsfaktor

Sympathikus-Therapie ist die orthopädische Herangehensweise an eine Vielzahl von Syndromen, die allein durch die dauerhafte mechanische Irritation des Sympathikus im Grenzstrang hervorgerufen werden. Somit kann auch das vegetative Nervensystem einen entscheidenden Krankheitsfaktor darstellen, wie z.B. ein Virusinfekt, eine Allergie oder genetische Faktoren.

Im ersten Kurs konnten Sie entdecken welche Rolle eine Irritation des Sympathikus bei der Entstehung von lokalen chronischen Erkrankungen des Bewegungssystems spielt. Im zweiten Kurs liegt nun der Schwerpunkt bei den Organstörungen: Sie erfahren, was der vegetative Anteil bei so genannten funktionellen Erkrankungen, also Erkrankungen ohne Organbefund, ist. Am Beispiel des Reizdarm-Syndroms möchten wir Ihnen darstellen, welchen erheblichen Anteil die Wirbelsäule an diesem unerklärlichen Darmproblem hat!

Außerdem lernen Sie die Hintergründe sympathisch bedingter neurologischer Symptome (z. B. Parästhesien der Hände, Restless legs, Post-Zoster-Neuralgie, neuropathische Schmerzen) kennen und erfolgreich zu therapieren. Einfache Tests erleichtern Ihnen die Diagnostik in Zweifelsfällen. Sie erfahren mehr über die “vegetative Afferenz“ und welche Bedeutung der Grenzstrang bei Störungen sensibler Nerven haben kann.

Manchmal kommt es nach einer zunächst erfolgreichen Behandlung zu Rezidiven, da es auf Grund einer gestörten Statik erneut zu Blockaden in der Wirbelsäule kommen kann. Daher widmen wir uns intensiv der Korrektur der Körperstatik und damit der Nachhaltigkeit unseres Behandlungserfolges.

Sollte es durch die Sympathikus-Therapie nicht zur Heilung kommen, liegt oft ein Störfeld, wie z.B. eine Narbe, vor. Wir zeigen Ihnen, wie Sie diese ohne Geräte entstören können.

Gerne können nach Absprache am zweiten Kurstag Patienten mitgebracht werden.

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Kursgebühr

EUR 260,00

Sie erhalten ein Skript und ein Starter-Set (Therapiestift, Kugelpflaster u.a.)

Aufbaukurs: EUR 260,00

Fortbildungspunkte

16 Fortbildungspunkte

Kursdaten

04.03.-05.03.2017
09.09.-10.09.2017
Aufbaukurs/Refresher: 11.11.-12.11.2017

Kursdauer

2 Tage (Sa-So) mit insgesamt ca. 16 UE á 45 Min.

Unterrichtszeiten

Samstag 9.30 bis ca. 17.30 Uhr, Sonntag 9.30 bis 16.00 Uhr

Kursleitung

Dr. med. Dieter Heesch, Arzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren, Buchautor

Adressaten

Pt’s, Hp’s, Masseure, Ärzte