Mobilisation des Nervensystems

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Mobilisation des Nervensystems

Der Kurs bietet einen umfangreichen Einstieg in die Untersuchung und Behandlung physischer Dysfunktionen des Nervensystems. Unter physischer Dysfunktion versteht man die Beeinträchtigung der Mobilität und Elastizität des neuralen Gewebes. Solche Dysfunktionen können zu einer Veränderung der neuralen Sensitivität (Hyperalgesie) und Mechanik führen. Es sind diese pathomechanischen und pathophysiologischen neuralen Veränderungen, die die Grundlage für das klinische Verständnis von neuralen Zeichen und Symptomen bilden.

Kursinhalte

Der Kurs beinhaltet einen ausführlichen praktischen Teil. Die Teilnehmer/Innen lernen die verschiedenen Testverfahren für eine sichere und gezielte Untersuchung des Nervensystems, speziell fokussiert auf das periphere Nervensystem, die Nervenwurzel und die Meningen kennen. Der Schwerpunkt liegt auf der neuralen Palpation und den neurodynamischen Testen, wie z.B. den upper limb tension tests.

Die Formulierung eines Behandelkonzeptes und die konkrete Behandlungs-techniken werden dann an Beispielen von peripheren Einklemmungs-neuropathien praktiziert. Es handelt sich hierbei um häufig vorkommende Syndrome wie z.B. Karpaltunnelsyndrom, Tennisellbogen, Thoracic Outlet Syndrom, zervikale und lumbale Nervenwurzelsyndrome, Kopfschmerzen, Einklemmungsneuropathien im Unterschenkel- und Fußbereich usw. Dieses syndromspezifische Management fokussiert dabei in erster Linie die direkten neuralen Mobilisationstechniken über sliders und tensioners.

Kursgebühr

EUR 210,00

Fortbildungspunkte

16 Fortbildungspunkte

Kursdaten

17.02.-18.02.2018

Kursdauer

2 Tage (samstag-Sonntag) mit insgesamt ca. 16 UE

Unterrichtszeiten

Samstag 9.00 bis ca. 17.00 Uhr, Sonntag 9.00 bis 15.00 Uhr

Kursleitung

William Kuster, Physiotherapeut, Manualtherapeut – OMT, BSc.

Adressaten

PT’s, KG’s, Masseure, HP’s mit manueller Erfahrung