Viszerale Therapie: Funktionelle Organstörungen und Ihr Bezug zur HWS / BWS – Das InDiTh® Konzept

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Das InDiTh® Konzept – HWS und BWS-

Integrative Diagnostik und Therapie nach Schönbeck:

Das  InDiTh® Konzept ermöglicht bei Störungen am Bewegungsapparat eine strukturierte und schnelle Diagnosestellung mit sich daraus ergebendem Therapieansatz.

Das Konzept sieht sich als Bindeglied zwischen der Osteopathie, der Manuellen Therapie,  der Medizinischen Trainingstherapie und letztlich der neuronalen Mobilisation. Diese Techniken sind im allgemeinem einfach zu erlernen. Die richtige Deutung der Befundtechniken und ihre Aussage, im Zusammenhang mit dem Beschwerdebild und den anamnestischen Aussagen des Patienten gesehen führen letztendlich zu einem effizienten Therapieansatz.

Ziel ist es eine schnelle und praktikable, aber auch gründliche und umfassende Diagnostik am Patienten durchzuführen. Es geht um ein zielgerichtetes Auffinden von Läsionen und / oder Pathomechanismen und deren Bewertung im anamnestischen Kontext. Disziplinübergreifende Behandlungstechniken ermöglichen nach der Diagnostik eine gezielte Therapie. Die Vorteile des Konzeptes liegen in dem Erlernen einer strukturierten Befunderhebung, dem Isolieren des Pathomechanismus und / oder einer Läsion durch Hinweistests und der gezielten auf diese Störung abgestimmten Therapie.

Das InDiTh®  Konzept (Integrative Diagnostik und Therapie nach Schönbeck)wird in drei Kursen für die jeweiligen Wirbelsäulenabschnitte und zwei Kursen zu Organstörungen in Bezug zur Wirbelsäule unterrichtet. Bei der Entwicklung der Kurse wurde Wert darauf gelegt, dass es nicht zu einer aufbauenden Kursreihe kommt, sondern dass jeder Kurs in sich thematisch abgeschlossen ist.  Daher kann auch jeder Kursteil ohne Vorkenntnisse einzeln besucht werden.

Funktionelle Organstörungen und Ihr Bezug zur HWS und zur BWS – Das InDiTh® Konzept

oder: Warum manche Wirbelsäulenpatienten trotz intensiver Therapie einfach nicht besser werden

Funktionelle Organstörungen stehen häufig in Bezug zu Störungen an der Wirbelsäule.

Durch die wechselseitige Beeinflussung der Systeme kann eine Organstörung für eine manifeste Fehlstellung von Abschnitten der Wirbelsäule verantwortlich sein. Umgekehrt kann auch eine Fehlstellung von Abschnitten der Wirbelsäule zu einer funktionellen Störung eines Organs führen.

Störungen der Lunge, funktionelle Herz- und Schluckbeschwerden, Reizmagen, Sodbrennen, Globusgefühl, Störungen der Leber, funktionelle Leberprobleme sind bei Patienten mit Wirbelsäulenproblemen im Bereich der HWS und oberen/mittleren BWS häufig  zu finden. Schulmedizinisch werden diese Störungen meist  isoliert betrachtet und daher sind die Ergebnisse für die beteiligten Therapeuten und Patienten häufig unbefriedigend.

Aufbau:                                                                                                                                                        Zunächst erfolgt eine kurze Einführung in die Unterscheidung der Ursachen für funktionelle Störungen. Im Anschluss werden jeweils organspezifisch die Anatomie und die gegenseitigen Bezüge der Organsysteme zur Wirbelsäule besprochen. Im weiteren Verlauf werden die direkten Verbindungen der einzelnen Organe zur Wirbelsäule, die für viele rezidivierende Probleme verantwortlich sind, erläutert. Gleichzeitig wird der Frage nachgegangen, wie es überhaupt zur Entstehung dieser funktionellen Störungen kommen kann und welche Faktoren sie unterhält.  Die daraus entstehenden Läsionsketten und Symptome  werden darlegt und erklärt. Es werden generelle, wichtige diagnostische Techniken, wie das General Listening, das Local Listening, die Thermodiagnostik, sowie  osteopathische Behandlungstechniken zur Mobilisation und Lösung spezifischer Organstörungen (direkte und indirekte Organtechniken) gezeigt. Die notwendigen Korrekturmaßnahmen, sowie die Techniken an den Organen werden ausführlich dargestellt und  intensiv geübt. Im späteren Verlauf der Fortbildung werden Behandlungskonzepte erstellt, die bei den vorgestellten speziellen Krankheitsbildern effektiv anwendbar sind.

Dieser Kurs soll Therapeuten in die Lage versetzen, gewisse Läsionsketten zu erkennen, zu diagnostizieren und effektiv zu behandeln, um eine bessere und umfassendere Therapie bei Wirbelsäulenpatienten durchzuführen.

In diesem Kurs werden schwerpunktmäßig Organe mit Bezügen zur HWS und BWS behandelt: Lunge, Herz, Ösophagus, Magen, Leber 

 

Literatur des Dozenten:

funktionelle Organstörungen und Ihr Bezug zur Wirbelsäule: Das InDiTh®-Konzept, Taschenbuch, Verlag: Schönbeck, Jens-Martin (2015), Sprache: Deutsch, ISBN-10: 3981708415, ISBN-13: 978-3981708417

Kursinhalte
  • Anatomie der Organe und Ihr direkter / indirekter Bezug zur Wirbelsäule
  • Physiologie
  • Pathologien, funktionelle Störungen und ihr Entstehen
  • Abgrenzung zu anderen Krankheitsbildern (z.B. psychosomatischen Ursprungs)
  • Beispielhafte Anamnese und Diagnostik mittels Local – und General Listening, Thermodiagnostik, Bindegewebszonen und direkter Organtestung
  • Einführung in begleitende und unterstützende Behandlungstechniken
  • Einüben von Therapiekonzepten mittels direkten und indirekten Techniken (aus dem Bereich der Visceral- und der Faszientherapie)
  • Erarbeiten effektiver Therapiepläne
  • Verhaltensempfehlungen für die Patienten
  • Intensives Üben der Grifftechniken

Kursgebühr

EUR 375,00

Fortbildungspunkte

28 Fortbildungspunkte

Kursdaten

22.09.-24.09.2017

Kursdauer

2 Tage mit insgesamt 28 UE

Unterrichtszeiten

1.+2. Tag 8.30-17.30 Uhr, 3. Tag 8.30-15.30 Uhr

Kursleitung

Jens Schönbeck, Physiotherapeut und Heilpraktiker, (Osteopathie, Manuelle Therapie, Trainingstherapie , PNF und Neurodynamik)

Adressaten

Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Heilpraktiker und interessierte Ärzte