Tensegrity Konzept – Fast Track Schmerztherapie der WS & Extremitäten

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Tensegrity Konzept – Fast Track Schmerztherapie der WS & Extremitäten    

Erlernen Sie die Fast Track Schmerztherapie nach dem Tensegrity-Konzept (TK) der Wirbelsäule & Extremitäten in nur zwei Kursen. 

TK-Konzept-Bild Hagen.002

Der Entwickler dieses effektiven myofaszialen Diagnose- und Therapiekonzeptes Dr. Christian Stein bildet erfahrene Therapeuten in diesem Konzept aus, wobei sich diese Fortbildung als “Masterkurs” an Profis richtet, die schon Erfahrungen mit manualmedizinischen Konzepten haben.

In seiner langjährigen Praxiserfahrung, auch als FDM-Instruktor, hat Dr. Stein festgestellt, dass die mechanische Therapie bei myofaszialen Beschwerden des Bewgungsapparates allein oft nicht ausreicht. Die Einflüsse auf die Beschwerden der Patienten lassen sich häufig nicht durch Druck- und Zugtechniken behandeln. Daher schliesst das TK unterschiedlichste Einflüsse verschiedener Systeme auf die myofaszialen Einheiten ein.

Sowohl diagnostisch als auch therapeutisch werden dazu sechs relevante Systeme betrachtet, die Einfluss auf das Fasziengewebe haben. Es gibt zahlreiche Hinweise der derzeitigen Faszienforschung (z.B. Kongressbände Fascia Research Congress 1-4), dass sich diese 6 Systeme gegenseitig kompensieren können:

  • Mechanisches System
  • Metabolisches System
  • Endokrinologisches System
  • Neurovegetatives System
  • Psychoemotionales System
  • Immunologisches System

Das Tensegrity Konzept ist das erste komplette System, dass die unterschiedlichen Faszieneinflüsse diagnostisch und therapeutisch berücksichtigt.

Im Gegensatz zu den an den pathomorphologischen Befunden orientierten Diagnosen der ICD-10, spielen im Tensegrity Konzept die Funktionen und Funktionsdefizite des Patienten die wichtigste Rolle. Der Prozeß führt zu Diagnosen, die handlungsorientiert sind – also besonders für die praktische Umsetzung relevant sind. Vor allem im Sportbereich und der Behandlung funktioneller Beschwerden des Bewegungsapparates bietet das Tensegrity Konzept wertvolle therapeutische Strategien und Erklärungsmodelle.

Da der Kurs sehr praxisorientiert ist (über 90 Prozent Praxis), erhalten Sie zwei Wochen vor Kursbeginn die theoretischen Grundlagen mittels E-Learning-Modul, deren Erarbeitung für den Kurs erforderlich ist. Weiterhin erhalten Sie bei Teilnahme den Zugriff auf einen passwortgeschützten Bereich mit umfangreichem Zusatzmaterial.

Im Anschluß der Kurse haben die Teilnehmer die Möglichkeit, 1 Jahr an weiterführenden Online-Präsentationen teilzunehmen.

Kursreihenfolge:

  • Kurs A: Wirbelsäule – Becken
  • Kurs B: obere Extremität & untere Extremität – Verbindung der funktionellen Einheiten
Vorteile auf einen Blick:
  • gesamtes Konzept in nur 2 Kursen erlernbar
  • fast ausschließlich Praxis
  • effektive Techniken, direkt nach jedem Kurs am Patienten anwendbar
  • schnelle Effekte
  • einfache und effektive Behandlungskonzepte („Rezepte“) myofaszialer Störungen
  • klar strukturierte Vorgehensweise
  • wissenschaftliche Basis
  • ideal zu kombinieren mit anderen manuellen Therapiekonzepten

Im Kurs werden keine Grundlagen der manuellen Medizin oder Osteopathie vermittelt (sie werden als bekannt vorausgesetzt)! Es werden ausschließlich weiterführende „Weichteiltechniken“ für vorgebildete Teilnehmer präsentiert.

Es werden maximal 14 Teilnehmer zugelassen.

Kursinhalte

Kurs A: Wirbelsäule-Becken -Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfälle effektiv mit Faszientechniken behandeln nach dem Tensegrity Konzept

In diesem Kurs werden myofasziale Behandlungsmöglichkeiten zur effektiven Therapie der Rückenschmerzen vermittelt. Der Fokus liegt dabei auf den faszialen Behandlungsstrategien. Die Teilnehmer erhalten einen kritischen Überblick der derzeit gängigen Therapiekonzepte. Sinnvolle therapeutische Maßnahmen zur Behandlung von spezifischen und unspezifischen Rückenschmerzen werden erarbeitet. Die Therapeuten erlernen neben diagnostischen und differentialdiagnostischen Kenntnissen vor allem Behandlungstechniken. Dadurch entsteht für die Teilnehmer ein eigenständiges System, welches direkt in der Praxis anwendbar ist. Die praktische Umsetzung der theoretischen Kenntnisse wird intensiv geübt. Inhaltlich werden die Behandlungen akuter, subakuter und chronischer Probleme der Wirbelsäule erarbeitet.

Kurs B: obere Extremität und untere Extremität – Verbindung der funktionellen Einheiten

Der Extremitätenkurs vermittelt fasziale Behandlungsmöglichkeiten verschiedener orthopädischer Schmerzbilder. In diesem praxisorientierten Kurs wird die effektive Anwendung des Konzeptes  anhand unterschiedlichster Beschwerden der Extremitäten erarbeitet. Auch dieser Kurs ermöglicht, das Gelernte als eigenständiges System zu nutzen.

Informations-Video anschauen

Tensegrity-Konzept

Kursgebühr

je Modul EUR 750,00 (inkl. E-Learning)

Fortbildungspunkte

12 Fortbildungspunkte

Kursdaten

Wirbelsäule:
09.02.-10.02.2018
28.09.-29.09.2018

Extremitäten:
09.11.-10.11.2018

Kursdauer

1,5 Tage mit insgesamt ca. 12 UE

Unterrichtszeiten

Freitag von 16.00-19.00 Uhr, Samstag 9.00 bis 16.00 Uhr

Kursleitung

Dr. med. Christian Stein: Arzt, Osteopath (SKOM), Physiotherapeut, FDM Ausbildung u.a. bei S. Typaldos DO, seit 2008 FDM -Instruktor nach den Richtlinien der EFDMA.

Dr. Stein ist als erster deutscher Arzt nach den Richtlinien von S. Typaldos D.O. von der EFDMA als Dozent für das FDM zertifiziert.
Er hat langjährige nationale und internationale Seminar- und Kongreßerfahrungen (DOSB, diverse FDM- und TK- Seminare, Int. Faszienkongreß Amsterdam, Connective Tissue in Sportsmedicine 2013) .
Dr. Stein ist der erste FDM Instrukor, dem offiziell die Aufgabe zugesprochen wurde die Therapeuten des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) in FDM zu unterrichten.

Adressaten

abgeschlossene Ausbildung
Manuelle Therapie / FDM
Chirotherapie, Osteopathie